Gemeinde Rechberghausen

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Gemeinde

Partnerschaft mit Bad Schlema, Erzgebirge (Sachsen)

Schon bald nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 ergaben sich aufgrund verwandtschaftlicher Kontakte Begegnungen  mit der sächsischen Gemeinde Schlema, Kreis Aue-Schwarzenberg, heute Erzgebirgskreis.

Geschichte & Entwicklung

Zu diesem Zeitpunkt war die Gemeinde Schlema schwer gezeichnet. Die Landschaft und die Infrastruktur dieser einst blühenden Gemeinde waren durch den Uranerzbergbau der Sowjetischen Aktiengesellschaft Wismut schwer geschädigt worden. Durch den Uranerzbergbau türmten sich 1990 Abraumhalden auf und selbst die Kuranlagen waren vollständig zerstört. 1991 wurde die bundeseigene Wismut GmbH gegründet, welche die Sanierungsarbeiten wie die Rekultivierung der Abraumhalden übernahm.

Die Gemeinde Oberschlema konnte ab der Zeit mit dem zu Ende gehenden 1. Weltkrieg bis zum Beginn des 2. Weltkriegs auf eine bedeutende Geschichte als Radiumbad zurĂĽckblicken. Bereits 1990 entstand beim damaligen BĂĽrgermeister Konrad Barth und weiteren Verantwortlichen die Vision, dass Schlema wieder ein Radonheilbad werden soll. Als sehr hilfreich sollte sich herausstellen, dass die damalige Bundesregierung ein Gesetz verabschiedete, wonach 13 Mrd. DM fĂĽr die Sanierung in diesen dicht besiedelten Uranbergbaugebieten bereitgestellt werden konnten. Und das Unglaubliche wurde wahr.

Es wurde ein Kurmittelhaus, ein Kurpark und das Gesundheitsbad „Actinon“ erstellt, welches seither als Besuchermagnet gilt. Am 29.10.2004 ĂĽberreichte der damalige Ministerpräsident Prof. Dr. jur. Kurt Biedenkopf dem BĂĽrgermeister Konrad Barth die Urkunde fĂĽr das Radonheilbad Bad Schlema. Somit können „Schlemas Wässer wieder Wunder wirken!“.  In das Amt folgte am 01.11.2004  BĂĽrgermeister Jens MĂĽller. Die partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Gemeinden werden bis heute durch gegenseitige Besuche gestärkt und weiter vertieft.

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